From 36eba78348719e48f33e46df467d1913850e0b96 Mon Sep 17 00:00:00 2001 From: franklyncranwe Date: Thu, 16 Oct 2025 15:01:25 +0200 Subject: [PATCH] --- Wachstumshormonmangel.md | 58 ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ 1 file changed, 58 insertions(+) create mode 100644 Wachstumshormonmangel.md diff --git a/Wachstumshormonmangel.md b/Wachstumshormonmangel.md new file mode 100644 index 0000000..a7c952d --- /dev/null +++ b/Wachstumshormonmangel.md @@ -0,0 +1,58 @@ +
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Der Wachstumshormonmangel (GHD) ist eine endokrine Störung, bei der die Hypophyse nicht genügend Wachstumshormon (Somatotropin) produziert. Diese Hormone sind entscheidend für das körperliche Wachstum und die Entwicklung von Knochen sowie Muskeln. Die Erkrankung kann sowohl bei Kindern als auch Erwachsenen auftreten und hat unterschiedliche Ursachen. +
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+Symptomatik + +Bei Kindern: +Verzögertes Wachstum +Kleinwuchs trotz normaler Ernährung +Geringe Körpergröße im Vergleich zu Gleichaltrigen +Oft begleitet von niedriger Muskelmasse + +Bei Erwachsenen: +Müdigkeit und Erschöpfung +Gewichtszunahme, insbesondere Fettansammlungen im Bauchbereich +Muskelschwäche +Herz-Kreislauf-Probleme (z. B. erhöhter Blutdruck) +Geringes Selbstwertgefühl durch körperliche Veränderungen + + + +Ursachen + +Hypophysäre Tumore – z. B. Mikroadenome, die das Hormonsekret beeinträchtigen. +Genetische Mutationen – Erbliche Störungen der GH-Produktion oder Signalwege. +Verletzungen des Gehirns – Schädel-Hirn-Trauma oder Operationen in der Nähe der Hypophyse. +Radiationstherapie – Bestrahlung im Kopfbereich kann die Hormonproduktion reduzieren. +Primäre GH-Resistenz – Seltene Erkrankungen, bei denen das Wachstumshormon zwar vorhanden ist, aber die Zielzellen nicht reagiert. + + + +Diagnose + +Hormonspiegelmessung: Bluttests zur Bestimmung des Grundwertes von GH und IGF-1 (Insulin-like Growth Factor 1). +Stimulationstests: Gabe von Substanzen wie GHRP-2, Arginin oder Insulin, um die Fähigkeit der Hypophyse zur GH-Freisetzung zu prüfen. +Bildgebung: MRT des Gehirns, insbesondere des Hypophysengewebes. +Genetische Analysen: Bei Verdacht auf eine familiäre Form. + + + +Therapie + +GH-Substitution +- Intranasale oder subkutane Injektionen von synthetischem Wachstumshormon. +
- Dosierung wird individuell angepasst und regelmäßig überprüft. +
+Behandlung der Grunderkrankung +- Entfernung von Tumoren, falls vorhanden. +
- Anpassung von Therapieplänen bei Strahlentherapie-Patienten. +
+Lebensstiländerungen +- Ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung unterstützen die Wirkung des GH. +
- Stressreduktion und ausreichender Schlaf können die Hormonproduktion positiv beeinflussen. +
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